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GESCHENKSET Umwelt – So wirken Solostücke Repair-Patches

Ein tolles Gefühl Lieblingsstücke zu reparieren oder sogar neue herzustellen. Unsere Repair-Patches sollen das Leben von Kleidung verlängern. Das hat ein positive Wirkung auf unsere Umwelt. 
Wir zeigen euch warum es sich lohnt zu reparieren!
Lesedauer ca. 4 min
Mit 2 Patches können bis zu 18,06 kg CO2 gerettet werden. Wie kommen wir auf diese Werte?

 

Du fragst dich sicherlich, wie wir die CO2-Einsparung berechnet haben. Eines unserer Ziele ist es, stets Transparenz gegenüber unseren Kund:innen zu zeigen, deshalb möchten wir es dir hier gerne erklären.

Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass mit einem unserer während der Weihnachtszeit verkauften Patches ein Kleidungsstück repariert und weiter getragen werden kann, und somit nicht entsorgt werden muss. Zudem kaufst du dir durch die Reparatur kein neues Kleidungsstück als “Ersatz”.

 

Die Herstellung und Entsorgung von Kleidung hat negative Auswirkungen auf die Umwelt. Vom Rohstoffanbau, über die Verarbeitung, über die Lieferkette zum Verkauf und auch in der Entsorgung. Kleidung hinterlässt viele CO2-Spuren.

Product Carbon Footprint

 

Die Wissenschaft versucht diese Umwelteinflüsse anhand von “Life Cycle Assessments” messbar zu machen. Dabei werden die Umweltauswirkungen eines Produkts entlang seines gesamten Lebenswegs, von der Gewinnung der Rohstoffe bis hin zur Entsorgung, beachtet. 

Eine Studie aus dem Jahr 2009 hat den “Product Carbon Footprint” (CO2-Fußabdruck)* von drei ausgewählten Textilien berechnet.

Dabei handelte es sich um ein Damen-Longshirt, eine Sweat-Jacke und eine Kinderstrickjacke. Der Product Carbon Footprint des Damen-Longshirts liegt laut dieser Studie bei 10,75 kg CO2e. Die Einheit CO2e steht für CO2-Äquivalente und bedeutet, dass neben CO2 weitere Treibhausgase, wie beispielsweise Methan oder Lachgas, erfasst wurden. 

10,75 kg CO2e

Carbon Footprint Damen Logshirts

 

Laut der Studie verursacht die Herstellungsphase (also Baumwollanbau, Herstellung, Transporte, Distribution, Katalog und Verpackung) des Damen-Longshirts bis zur eigentlichen Nutzung bereits 67% der CO2e-Emissionen. 

67%

 

Die Entsorgung macht nochmal 2% der CO2e-Emissionen aus. Somit wären wir bei 69% der 10,75 kg CO2e allein durch die Herstellung und Entsorgung des Produkts.

 

Diese wurden dann entsprechend ihrer Klimawirkung in CO2 umgerechnet. Ein Life Cycle Assessment ermöglicht es ebenfalls zu erkennen, wie viele CO2e-Emissionen in welcher Lebensphase des Kleidungsstücks entstehen.

 

Die CO2e-Emissionen variieren von Kleidungsstück zu Kleidungsstück. Deshalb haben wir einen Durchschnittswert aus den CO2e-Emissionen der drei untersuchten Kleidungsstücke, jeweils für Herstellung und Entsorgung, gebildet. Dabei kamen wir auf einen Wert von 9,03 kg CO2e.

Bei unserer Berechnung sind wir also davon ausgegangen, dass eins unserer verkauften Patches 9,03 kg CO2e einspart, da damit ein Kleidungsstück repariert, nicht entsorgt und kein Neues als Ersatz gekauft wird! 

Damit du mit diesem Wert auch etwas anfangen kannst: Das entspricht etwa einer 33,6 km Fahrt mit dem PKW!

Solostuecke Patchset

Natürlich handelt es sich bei diesem Wert nur um einen geschätzten Durchschnittswert. 

Wie viel CO2 wir tatsächlich durch unsere Patches einsparen konnten, hängt natürlich davon ab, welche und wie viele Kleidungsstücke damit tatsächlich repariert werden konnten.

Auch unsere Patches haben natürlich wiederum in ihrer Herstellung und im Versand CO2e-Emissionen verursacht. 

Trotzdem wollen wir dir mit unserer Darstellung ein Gefühl dafür vermitteln, welche Auswirkungen unsere Bekleidung auf die Umwelt hat und wie jede:r von uns mit kleinen Taten schon etwas bewirken kann. 🙂